# Ausgabeformat

Auch: Format, Output-Format

> Das Ausgabeformat legt fest, in welcher Form ein KI-Ergebnis kommt, etwa als Tabelle, Stichpunktliste, Mail oder mit fester Länge und Gliederung.

Das Format ist das dritte der vier W eines Prompts. Es beantwortet die Frage „Wie soll es aussehen?“: in welcher Form du das Ergebnis weiterverwendest, etwa als eine Tabelle mit festen Spalten für die Tabellenkalkulation, fünf Stichpunkte für die Folie, eine Mail mit Betreffzeile.

Formvorgaben hält ein Modell sehr zuverlässig ein, zuverlässiger als inhaltliche. Deshalb lohnt es sich, das Format genau zu nennen. Es erleichtert auch das Prüfen, weil jedes Ergebnis gleich gebaut ist.

## Beispiel aus dem Arbeitsalltag

Du lässt Rückmeldungen aus einer Umfrage auswerten und gibst vor: „Tabelle mit den Spalten Thema, Anzahl Nennungen, typisches Zitat.“ Das Ergebnis kopierst du direkt in die Präsentation, ohne es umzubauen.

## Häufiges Missverständnis

„Das Format ist Nebensache, Hauptsache der Inhalt stimmt.“ Ohne Formatvorgabe entscheidet das Modell selbst, und jede Antwort sieht anders aus. Nacharbeit entsteht dann beim Umformatieren.

## So benutzt du den Begriff

„Gib als Ausgabeformat eine Tabelle vor, dann können wir die Ergebnisse vergleichen.“

„Das Ausgabeformat stimmt, aber zwei Zitate fehlen, das ist ein Inhaltsproblem.“

## In diesen Lektionen
- [Grenzen und Beispiele](/kurs/lesson-grenzen-setzen/md)
- [Die vier W](/kurs/lesson-vier-bausteine/md)

## Verwandte Begriffe
- [Erfolgskriterien](/glossar/erfolgskriterien/md)
- [Few-Shot-Beispiel](/glossar/few-shot-beispiel/md)
- [Prompt](/glossar/prompt/md)
- [Zero-Shot](/glossar/zero-shot/md)
