# Vertraulichkeit

Auch: vertrauliche Informationen, Geschäftsgeheimnis

> Vertraulichkeit bedeutet, dass Informationen nur zu den Personen und Werkzeugen gelangen, für die sie bestimmt sind, auch ohne Personendaten darin.

Nicht alles Heikle ist personenbezogen. Unveröffentlichte Zahlen, Preise aus einem laufenden Angebot, Pläne für eine Umstrukturierung oder der Quellcode eines Produkts sind vertraulich, auch ohne einen einzigen Namen. Für sie gelten die Vertraulichkeitsstufen deines Unternehmens und oft auch Verträge mit Kunden und Partnern.

Vor dem Einfügen fragst du deshalb zweierlei: Enthält das Material Daten über Personen? Und dürfte es in dieser Form das Haus verlassen? Wenn nicht, entschärfst du es, nutzt ein freigegebenes internes Werkzeug oder lässt die KI bei dieser Aufgabe weg.

## Beispiel aus dem Arbeitsalltag

Du möchtest eine Präsentation über Quartalszahlen vor der Veröffentlichung sprachlich glätten lassen. Du ersetzt die echten Zahlen durch Platzhalter oder runde Beispielwerte. Die Formulierungen werden besser, die Zahlen setzt du selbst wieder ein.

## Häufiges Missverständnis

„Ohne Namen ist es unkritisch.“ Datenschutz ist nur ein Teil. Ein Angebot mit Preisen oder eine interne Strategie kann ohne jede Personenangabe vertraulich sein.

## So benutzt du den Begriff

„Die Zahlen sind noch vertraulich, ich entschärfe sie, bevor ich sie einfüge.“

„Welche Vertraulichkeitsstufe hat das Dokument? Davon hängt ab, welches Werkzeug wir nehmen.“

## In diesen Lektionen
- [Vertraulichkeit und Daten](/kurs/lesson-vertraulichkeit-und-daten/md)
- [Tokens und Kontextfenster](/kurs/lesson-tokens-und-kontextfenster/md)

## Verwandte Begriffe
- [Datenschutz bei KI-Werkzeugen](/glossar/datenschutz/md)
